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Sind die beobachteten Klimaveränderungen vom Menschen gemacht, oder nicht? Tatsache ist, dass sich etwas ändert. Sicher ist auch, dass der Mensch dazu beitragen kann, dass die negativen Effekte der Klimaveränderungen langsamer voranschreiten, als bei einem unverändert verschwenderischen Verhalten. Wir sollten daher alle gemeinsam dazu beitragen, weniger Schadstoffe zu emittieren. Das geht besonders effektiv dort, wo sehr viel Energie verbraucht wird - beim Autofahren. Je mehr Energie wir aus regenerativen Quellen gewinnen, desto unabhängiger machen wir uns außerdem von ausländischen Energielieferanten und deren teilweise sehr unsicheren politischen Systemen. Elektroautos benötigen kein Benzin oder Diesel...
Derzeit findet eine sehr Besorgnis erregende Veränderung der atmosphärischen Zusammensetzung statt. Seit mindestens 800.000 Jahren (soweit reichen die Analysen aus Eisbohrkernen) war der CO2-Gehalt der Atmosphäre noch nie so hoch, wie jetzt. Bis vor der Industrialisierung lag der CO2-Gehalt bei maximal 280ppm. Heute werden 380ppm im Jahr nicht mehr unterschritten. CO2 ist in der letzten Zeit stark in den Brennpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Es ist aber nicht nur das CO2, was die atmosphärische Zusammensetzung verändert. Die Konzentration von Methan, ein hoch effektives Treibhausgas, ist heute mehr als doppelt so hoch (+124%), als im Durchschnitt der durchgeführten Auswertung.
Kritiker führen gerne das Argument an, dass es auf der Erde schon einmal wärmer gewesen ist und der CO2-Anstieg der Erwärmung folgte - und nicht umgekehrt, wie es heute beobachtet wird. Es wird dabei vergessen, dass sich die Erwärmung damals über mehrere Jahrhunderte erstreckt hat und der Mensch damals noch nicht im großen Stil Wälder vernichtete und massenweise CO2 zusätzlich in die Atmosphäre gepumpt hat. Derzeit werden alleine in Brasilien Monat für Monat 1000km² Regenwald vom Menschen zerstört. Weltweit schrumpft die Waldbedeckung täglich um unvorstellbare 200km² (Quelle). Die Geschwindigkeit des Anstiegs des CO2-Gehaltes ist erdgeschichtlich einmalig und erfolgt derzeit schneller, als die Erderwärmung wegen der Trägheit der Weltmeere folgen kann.

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